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200 kg Neophyten entsorgt

18. September 2018

Die Klasse 3a der Oberschule Triesen führte am 6. September 2018 einen Projektvormittag mit einem Arbeitseinsatz zum Thema Neophyten und Magerwiesen durch.

Vor Ort in Mauren, an einer Magerwiese am Waldrand des Eschnerberges, erhielten die Jugendlichen erste Informationen über Neophyten und Magerwiesen durch Oliver Müller vom Amt für Umwelt.

Unter Neophyten versteht man alle eingeschleppten Pflanzen seit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahre 1492. Ein Teil dieser Pflanzen zählen zu den schädlichen Arten, da sie sich stark ausbreiten, Bauten schädigen, Allergien auslösen können oder es bei Berührung der Pflanze sogar zu Verbrennungen der Haut führen kann.

Die Bilder, die Herr Müller den Schülern dazu zeigte, waren sehr eindrücklich. Auf der Magerwiese in Mauren, die Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere ist, verdrängt das „einjährige Berufkraut" immer mehr die einheimischen Pflanzen.

Nun ging es an die Arbeit. Patrick Marxer, Neophytenbeauftragter für die Gemeinde Mauren, erklärte uns, wie das „einjährige Berufkraut" auszureissen ist. Die 12 Jugendlichen zeigten tollen Einsatz. In 1 Stunde füllten sie 14 Kehrrichtsäcke mit diesen invasiven Pflanzen, was etwa 200 kg entspricht. Damit aber die Bekämpfung wirklich Wirkung zeigt, braucht es eine Beobachtung über mehrere Jahre hinweg. Somit werden die 3. Klassen bestimmt auch nächstes Jahr wieder einen Arbeitseinsatz in Mauren machen.

Es war ein interessanter Vormittag, an dem die Jugendlichen für unsere Umwelt sensibilisiert wurden und zudem durch ihren Arbeitseinsatz einen „Zustupf" in ihre Klassenkasse erhielten. (Xenia Matt)

Es war spannend, etwas über Neophyten zu erfahren. Mir hat es Spass gemacht. (Aida Memeti, 3a)

Ich fand es interessant, dass die Neophyten von der ganzen Welt kommen können. (Seraina Möhr, 3a)

Neophyten sind nicht heimische Pflanzen. Manche von ihnen können sich sehr schnell bei uns verbreiten. Das wusste ich vor diesem Projektvormittag nicht.  (Giulia Maiolo, 3a)