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BERN – SwissSkills, City und Paul Klee – Museum

2. Oktober 2018

Die 2. Stufe der Oberschule Triesen besuchte Mitte September 2018 die Hauptstadt der Schweiz. Während des zweitägigen Ausfluges schauten wir den Berufsleuten im Rahmen der SwissSkills zu, genossen die wunderschöne Altstadt und produzierten während des Workshops im Paul Klee Museum ein  tolles „Leinwandgemälde".

SwissSkills:

Zum zweiten Mal nach 2014 fanden zwischen dem 12. und 16. September 2018 in Bern zentrale Schweizer Berufs-Meisterschaften, die sogenannten SwissSkills, statt. Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Stufe der Oberschule Triesen konnten vom 12.-14. September 2018 den besten jungen Berufsleuten in 135 verschiedenen Lehrberufen bei der Arbeit und im Wettkampf über die Schulter zu blicken. An diesen Berufsmeisterschaften wurden alle Berufe live und im Format 1:1 erlebbar gemacht. Dazu wurde eine riesige „temporäre Fabrik" aufgebaut – so konnten 60 Berufe in Form von Berufsdemonstrationen vorgestellt werden. Besonders freuten sich manche über das „MySkills" – Angebot. Über 100 Berufe konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Oberschule im Rahmen von „MySkills" selber ausprobieren! Die SwissSkills 2018 waren ein ideale Anlass für alle anwesenden Besucher, sich praxisnah über die Vielfalt der Berufswelt und Karrieremöglichkeiten zu orientieren. (ES)

Die SwissSkills waren „mega". Wir konnten uns unzählige Berufe anschauen. Interessant war für mich der Beruf des Lackierers, obwohl ich keine solche Lehre machen will. Die hatten einen tollen Stand. (Anna-Lena, 2c)

Wir Schüler durften uns zwei Stunden lang frei in Dreier - oder Vierergruppen auf dem Expo Gelände bewegen. Es gab echt viele Hallen und dort wurden die unterschiedlichsten Berufe vorgestellt. Wir waren schon sehr beeindruckt, als wir in die Halle mit der neusten Technik gingen. Da war ein Roboter, gegen den man Tischfussball spielen konnte. Ich gewann ganz knapp. Aber es war sehr spannend zu sehen, wie weit die Menschheit schon mit der Technik ist. Wir sahen viele Roboter und auch Maschinen, die alltägliche Dinge lösen konnten. Wir schauten uns natürlich ganz verschiedene Berufe an. Mich inspirierte am meisten der Beruf des Grafikers bzw. Zeichners. Wir besuchten auch die Hallen, wo die Berufe rund um die Landwirtschaft und den Strassenbau gezeigt wurden. Auch dies war etwas Neues für mich. Sehr beeindruckend fand ich auch den Stand der Schweisser. Es war echt cool zu sehen, wie die Lehrlinge diverse Metallteile zusammen- schweissten. Die Stunden, an denen wir uns frei auf dem Expogelände bewegen durften, waren zum Teil sehr interessant und inspirierend. (Christian Matt, 2c)

City Bern:

In Bern angekommen, spazierten wir als Erstes zur sehr schönen und modernen Jugendherberge. Besonders stimmungsvoll war es, an der Aare entlang zu spazieren.  Dieser Fluss ist schon sehr breit und an diesem Tag zeigte er auch eine schöne türkis-grünliche Farbe. Bald gelangten wir zum Bärenpark. Es war sehr schön dort, auch weil sich zumindest ein Bär zeigte. Danach liefen wir alle gemeinsam hinauf zum Rosengarten. Das Wetter war traumhaft und wir hatten eine tolle Aussicht. (Christian Matt, 2c)

Es war toll, dass wir beim Bärengraben vor dem Eingang zur Altstadt an diesem Tage die Bären zu sehen bekam! (Anna-Lena Beck, 2c)

Besonders lustig fand ich das Verweilen vor dem Bundeshaus. Und zwar deshalb, da dort ein kleiner Wasserpark mit Wasserfontänen installiert ist. Ein paar von meinen Mitschülern und ich gaben dort richtig „Gas" – wir tobten wild herum! Wir waren schliesslich klatschnass und mussten uns, bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten, noch umziehen. (Jim Beusch, 2c)

Der Spaziergang zum Rosengarten, einst ein Lieblingsplatz von Albert Einstein, war wunderschön. Von dort hatte man einen grandiosen Blick über die Berner Altstadt! (Laurin Mannhart, 2c)

Paul Klee Museum:

In diesem Workshop produzierten wir in unserer Gruppe ein tolles Wandgemälde. Wir zeichneten Wellen, malten diese aus, mischten Farben, kreierten „menschliche" Fische, welche schlussendlich super zum Vorschein kamen. Im Museum selber erklärte uns Franz, der Künstler, der den Workshop leitete, zwei Bilder von Paul Klee. In diesen Bildern „erzählt" Klee auszugsweise seinen persönlichen Lebenslauf, wobei das Thema 2. Weltkrieg sehr präsent ist. (Lucy Kalberer, 2c)

Am Freitag besuchten wir das Paul Klee Museum. Ich denke, dass es für die meisten Schüler eine  coole Erfahrung war. Unser Workshop-Leiter ermunterte uns als Allererstes den Song „yellow submarine" von den „Beatles" zu singen. Ziel war es, ein Aquariumsbild mit vielen verschiedenen und fantasievollen Fischen zu malen. Zu Beginn starteten wir mit Wellenbewegungen, welche wir in unterschiedlichsten Farben gestalteten und anschliessend malten wir die Flächen mit vollen Farben aus und kreierten noch Luftblasen, wo schlussendlich unser selbstgestaltetes Gesicht zu sehen war. Der Künstler begleitete uns noch in das Museum, wo er uns dann noch zwei Bilder von Paul Klee zeigte und uns den Hintergrund dieser Bilder erklärte.  (Christian Matt, 2c)