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Ein Aha-Erlebnis mit Marit und Andrea

5. Februar 2016

Am Donnerstag, den 14. Januar 2016 haben uns Marit und Andrea besucht. Andrea sitzt nach einer Erkrankung im Rollstuhl. Marit, ihre Mutter, hat mit uns erzählt und Übungen gemacht, damit wir uns ein Leben mit Behinderung besser vorstellen können.
Wir haben die beiden in der Tiefgarage abgeholt. Es ist am Anfang ein bisschen komisch und fremd gewesen. Andrea hat laut geredet. Da wir keinen Schlüssel zum Lift hatten, mussten wir 40 Minuten rund ums Schulgebäude mit dem Rollstuhl fahren, um in die Klasse zu kommen, weil sonst überall Treppen sind. Das Rollstuhlfahren ist manchmal schwer gewesen. Uns hat es für ein paar Stunden Spass gemacht, aber ein Leben im Rollstuhl ist nicht einfach. In der Klasse haben wir uns gegenseitig vorgestellt und wir durften Fragen stellen.
Danach haben wir den Alltag im Rollstuhl ausprobiert. Zuerst ging es aufs WC. Dort haben wir erfahren, dass nicht alle WC's für Menschen mit Behinderung geeignet sind. Die Schüler-WC's waren viel zu eng. Jetzt war Pause und Yiraldy durfte mit dem Rollstuhl in die Pause. Wieder in der Klasse hat sie erzählt: „Es ist schon schwer mit dem Rollstuhl zu fahren. In nur 15 Minuten bin ich fünf Mal beleidigt worden und alle haben mich komisch angesehen."
Wir durften noch einiges ausprobieren mit dem Rollstuhl. Das war cool und wir haben viel gelernt.
Wie Andrea sagt: Ein Aha-Erlebnis!
Schülerinnen und Schüler der 1c Klasse