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Erasmus+

22. August 2018

The Dubliners...                     aiba.jpg            17.18_LPRS Logo Erasmus.jpg

In der zweiten Frühlingsferienwoche – der obligatorischen Weiterbildungswoche – wagten drei Lehrpersonen der Realschule den Sprung nach Dublin, um Land und Leute und deren Geschichte kennenzulernen.

Natürlich waren die paar Tage zu kurz, um dies wirklich zu erreichen. Doch war die Zeit intensiv genutzt, unsere Lehrerin Bayveen erzählte aus der Geschichte Irlands von Höhepunkten und absoluten Tiefpunkten. Wie wahrscheinlich jeder Tourist bestaunten auch wir die Einschusslöcher der Aufständischen in den Säulen des Rathauses aus dem Jahr 1916/20, die selbstverständlich bis heute noch nicht geflickt sind. „Englisch ist ein Geschenk" – soll einmal ein kluger irischer Politiker gesagt haben. Und wirklich, Englischkurse und –schulen sind ein wichtiger Wirtschaftszweig, nicht nur in Dublin, sondern in ganz Irland. Lieber wäre den Iren aber ihre Sprache, das Gälisch, welches noch teils gesprochen wird, in den Schulen gelehrt wird und ebenfalls auf allen Strassenschildern nebst Englisch steht. So hiess auch unsere sehr sympathische und sehr irische Lehrerin Bayveen, ein gälischer Name, welcher noch vor wenigen Jahren verpönt, wenn nicht gar verboten war. Hiess das doch sehr wahrscheinlich, der Sinn-Féin-Partei oder gar der IRA anzugehören.

Dublin zeigte sich eher als nasskalte Stadt, nichtsdestotrotz war der Charme der Iren warm und herzlich. In den Pubs, welche zum Zwecke der sprachlichen Weiterbildung genutzt wurden, in den Geschäften, an der Rezeption des Hotels oder einfach auf der Strasse - die Iren geben bereitwillig Auskunft, meistens nicht nur über das Gefragte, sondern auch über Gott und die Welt.

Irland ist eine Insel geworden, auf der wir drei uns sehr wohlgefühlt hatten und die wir bestimmt wieder besuchen werden. (Renate Lanter, Rainer Batliner und Angelika Graber)


Theatertechniken für einen kreativen Unterricht in Canterbury 2017

Dank "Erasmus+" konnte ich in den Sommerferien zwei intensive Wochen mit Lehrpersonen aus Italien, Spanien, Polen, Lettland und Frankreich verbringen. Wir lebten wie Studentinnen auf dem grossen Campus der University of Kent.

Wir lernten verschiedene Improvisationstechniken kennen. Diese fördern die Kommunikation, die Spontaneität und das Selbstbewusstsein.

Viele Aktivitäten verwende ich jetzt in meinem Unterricht. So macht Lernen und Unterrichten Spass.

(Rita Grünenfelder)