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„Hautnah. Das Eigenleben der Farbe“

25. Oktober 2018

Am Donnerstag, den 6. September 2018 besuchte die 2a der Oberschule Triesen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Ingeborg Erne das Kunstmuseum in Vaduz. Die Schüler waren begeistert von der interessanten Führung und den tollen Workshops.

Die richtige Hautfarbe mischen

Wir gingen ins Atelier im Kunstmuseum Vaduz und Frau Studer zeigte uns, welche Farbe wir benutzen konnten, um die Farbe der Haut zu erhalten. Es waren die Farben Weiss, Rot-Orange, Schwarz, Dunkelblau und Gelb. Anschliessend durften wir selber die Farben mischen, um unsere eigene Hautfarbe herauszufinden. Als wir glaubten, den richtigen Hautton gefunden zu haben, durften wir die Farbe auf unsere Haut streichen und sehen, ob es die „richtige" Hautfarbe war. Diese trugen wir auf ein Holzblättchen auf. Dann legten wir die Blättchen nebeneinander und stellten fest, dass es unglaublich viele verschiedene Hautfarben gibt. (Flurina Schurti, Leijla de Oliveira, Joào Miranda Diogo, 2a)

Bildinterpretationen

Frau Studer bat uns, die Bilder auf der ersten Ebene der HILTI Fundation anzuschauen und mit einem Adjektiv zu beschreiben. Diese schrieben wir als Stichwörter auf kleine Kärtchen und legten sie vor die Bilder. Als drei Kärtchen vor jedem Bild lagen, durften wir die drei Kärtchen aufdecken und vorlesen. Anschliessend besprachen wir die Bilder - beispielsweise das Bild von Pablo Picasso. Picasso wollte die gemalte Person von allen Seiten zeigen. Dies gelang ihm, indem er die Person mit einem S-förmigen Gesicht zeichnete. Wir waren überrascht, dass ein echter Picasso in Vaduz hängt. (Salome Gassner, Michelle Beck, Ursina Kessel und Lukas Vollmar, 2a)

Atelier

Im Atelier angekommen, meinte die Museumspädagogin, dass wir Stichwörter und spontane Ideen zu den ausgehängten Werken aufschreiben sollen. Diesen Vorgang wiederholten wir drei Mal. Sogar die eigenartigsten Stichwörter wurden als gute Vorschläge angesehen, denn alles ist eine Frage der Perspektive. Vor allem dann, wenn es um Kunst geht. Danach schauten wir die bereits von uns bewerteten Bilder an und besprachen diese nochmals kurz. Später durften wir uns selbst als Künstler ausprobieren - ein Bild nachzuzeichnen war die Aufgabe, was leichter gesagt als getan war. Diese Bilder wurden wir dann in den Gängen der OST präsentiert. (Sandrina Malin, Flavio Pichler, 2a)