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Mädchen-Techniktage 2019

23. September 2019

Die Hilti AG veranstaltete Mitte September einen Informationstag, bei dem sich Mädchen mit technischen Lehrberufen auseinander setzen konnten. Es wurde grosser Wert auf eine praktische Einführung gelegt.

Der Mädchenanteil in technischen Berufen ist traditionell niedrig, deswegen unterstützten die Verantwortlichen den Mädchen-Techniktag von Beginn an. Es geht um Potenziale, die zu wenig genutzt werden und um den Abbau der  gesellschaftlichen Arroganz gegenüber Frauen in technischen Arbeitsbereichen, die als Männerdomänen dargestellt werden. Ziel für die beteiligten Mädchen war es jedenfalls, nicht nur zu beobachteten, sondern sich aktiv zu beteiligten, wobei sie von Hilti-Lehrlingen bestens betreut wurden. (ES)

Schülerstatements:

Am Anfang trafen wir uns in einem Raum, wo man uns viele allgemeine Informationen über die Hilti AG erzählte. Danach wurde uns der Tagesablauf nähergebracht und wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe startete als Erstes den Konstrukteuren. Dort durften wir uns einen Lehrling als Partner aussuchen, der uns dann in Folge zur Seite stand und uns das Wichtigste erklärte. Gleich zu Beginn durften wir ein 3D-Modell von einem Würfel machen und danach einen  Plan anfertigen, damit die Polymechaniker es einfacher hatten, diesen Würfel zu bauen. Nachdem wir damit fertig waren, gingen wir zu den Polymechaniker und konnten dort einige Dinge ausprobieren, wobei uns die Lehrlinge dabei halfen. Am Ende des Tages füllten wir noch eine Liste mit Fragen aus. Mir gefiel dieser Mädchen-Techniktag sehr gut und ich erhielt interessante Einblicke, auch wenn ich wahrscheinlich nicht eine Lehre in einem technischen Beruf beginnen werde. (Anna-Lena Beck, 3c)

Gleich am Morgen versammelten wir uns alle in einem Gruppenraum, wo wir unterschiedliche Infos über das Unternehmen und den Ablauf des Tages bekamen. Vor dem eigentlichen Start mussten wir zwecks Hygienemassnahmen Mäntel und spezielle Schuhe anziehen. Meine Gruppe besuchte zuerst die  Pneumatiker. Dort zeigten sie uns, wie man eine Maschine mit Luftdruck baut – beispielsweise eine Maschine, die Pakete herstellt. Anschliessend schauten wir bei den  Polymechaniker vorbei und dort durften wir  einen Würfel aus Metall herstellen, wobei dies alles mit einer Maschine, die man durch verschiedene Knöpfe bedienen musste, passierte. Am Nachmittag zeigten uns die Konstrukteure, wie man Pläne zeichnet, was wir dann selber versuchten. In dem Fall den  Plan für einen Würfel. Mir hat dieser Tag besonders gut gefallen, da ich neue Einblicke in die Berufswelt erfahren konnte. (Debora Fabiaono, 3c)