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Nur die Harten kommen durch…

28. September 2020

Bei besten Wetterverhältnissen durfte die Klasse 2a, von Mittwoch dem 16. bis Freitag dem 18. September, drei abenteuerliche Tage im Naturschutzgebiet Bangs/Ruggell verbringen.

Begleitet wurden wir dabei von den Lehrpersonen Markus Halbeisen, Markus Brandtner und dem Wildnispädagogen Johannes Gritsch.

Am Mittwochmorgen reisten wir mit dem Bus an und wanderten zum Witzy Camp. Dort wartete schon Johannes auf uns und wir suchten uns gleich einen Platz, um unsere Zelte aufzustellen. Nach der Arbeitseinteilung begannen wir die ersten Aufgaben wie Holz hacken, Küchendienst und Feuerstelle herrichten. Danach gab es schon das erste Mittagessen - Kartoffelgulasch mit Würstchen und Salat. Für den Salat sammelten wir eigene Wildkräuter (Spitzwegerich, Gänseblümchen und jungen Löwenzahn).

Am Nachmittag schnitzte jede/r von uns einen eigenen Stock - damit spielten wir „Der schnelle Stock". Es war ziemlich heiss, deshalb gingen zum Rhein, um uns abzukühlen. Das Wasser im Rhein war sehr kalt. Einige von uns liessen sich im Schlamm und Sand eingraben. An diesem Tag gab es auch eine Stunde „Handytime". Am Lagerfeuer erzählte uns Johannes eine spannende Geschichte. Um 23:00 Uhr war Nachtruhe.

Am nächsten Tag krochen die ersten von uns um 08:00 Uhr aus den Zelten. Die Wiese war taunass und es war kühl. Nach einem einfachen Frühstück folgte das „Highlight" – wir lernten mit Feuerbogen, Feuerbrett und Spindel Feuer zu machen! Das bedeutete viel Vorbereitungsarbeit und Geduld. Schnitzen, Zunder suchen und Zusammenarbeit. Es ist ein tolles Erlebnis, ohne Streichholz oder Feuerzeug eine Flamme zu entfachen. Wer das schafft, kann auch in der Wildnis überleben – und wir haben es alle geschafft! Am Nachmittag standen Baden am Rhein, Bogenschiessen, Wildkamera aufstellen und ein Laufwettbewerb auf dem Programm. Das Abendessen war sensationell: Pizza Calzone und Schokobananen, direkt auf der Glut gegrillt.

Als es Abend war, erwartete uns noch eine Mutprobe. Die bestand darin, im stockdunkeln Wald alleine einen Weg zurückzulegen. Einigen von uns war schon etwas mulmig zumute, zumal einige seltsame Geräusche in den Büschen zu hören waren, die uns sehr an den Holzfrosch der normalerweise in unserem Klassenzimmer steht, erinnerte ;-)

Am Freitag traten wir nach gründlichem Aufräumen, schmutzig bis hinter die Ohren, nach Lagerfeuer riechend, aber müde und zufrieden die Heimreise an. (SchülerInnen, 2a)

Einige Aussagen zusammengefasst:

„Die Schokobananen aus der Feuerglut waren sensationell." (Rony, Levin)

„Super war, dass wir am Abend eine Stunde das Handy benutzen durften." (Nives, Luca)

„Für uns war das Highlight das Stockschnitzen." (Nando, Anja)

„Wir haben Luca im Schlamm eingegraben. Das hat Spass gemacht." (Joél, Elif, Levin)

„Am besten hat uns die Mutprobe gefallen". (Justin, Samuel)

„Zusammen mit Nives, Elif und Anja habe ich Holz zersägt und gehackt." (Alyssa)

„Fünf Minuten nach dem Aufstellen der Wildkamera, tappte bereits ein Fuchs in unsere Fotofalle." (Herr Halbeisen)