x

Sondertage 2ab

29. Oktober 2020

Mittwoch, 30.9.2020

Workshop Tansania

Der Vormittag stand ganz im Zeichen unseres Solidaritätsprojektes. Die Klassen waren in Gruppen eingeteilt.

Frau Grünenfelder stellte die Viktoria Schools nicht nur vor, sondern die Schülerinnen und Schüler durften sich mit ihren afrikanischen Schulkolleginnen und – kollegen per Skype austauschen. Etwas schüchtern stellten die sich vor, unsere winkten um die Wette in die Kamera und jede, jeder wurde mit einem lauten „Halloooo!" begrüsst. Der virtuelle Live-Rundgang durch die Schule war spannend, alle schauten und lauschten aufmerksam und höchst interessiert zu.  Bei Frau Thöny und Herrn Batliner wurden über Tansania Informationen gesammelt, um mehr über Land und Leute zu lernen und etwas über die afrikanische Kultur zu erfahren.


Donnerstag, 1.10.2020

Unter römischer Herrschaft

Der Donnerstag war unser „Römertag".

Nach einem Abstecher nach Schaan, wo wir die heutige Kirche St. Peter – ehemals römisches Kastell mit dem ersten christlichen Taufbecken im Land - die derzeit stattfindenden Ausgrabungen dazu und die Reste der antiken Römerstrasse besichtigten, fuhren wir wieder mit dem Bus nach Vaduz zurück. Natürlich nicht ohne vorher die von Frau Grünenfelder spendierten Gipfeli zu verzehren.

Nach der römischen Modenschau im Landesmuseum, wo jede/jeder ein römisches  Kostüm probieren durfte, wurde wieder - zurück in der Schule - ein Mosaik gebastelt, welches man an die eigene Zimmertüre hängen kann, um etwaige Besucher mit einem „Salve" einzuladen oder mit einem „Keep Out" fernzuhalten.


Freitag, 2.10.2010

Besuch der Ausstellung Global Happiness

Glücklich sind die, die sich selbst genügen. (Zulu Sprichwort)

Am Freitag besuchten wir die Ausstellung „Global Happiness" im Landesmuseum. Gekonnt führte Sabina Braun, Museumspädagogin, durch die Stationen.

Eigene Lebensziele, Dankbarkeit, Belastbarkeit, Optimismus und Hilfsbereitschaft seien wichtig für unser Glücksempfinden, sagt die US-amerikanische Psychologin Sonya Lyubomirsky. Sie studierte überdurchschnittlich zufriedene Menschen und erkannte bestimmte Verhaltensweisen. Auch gute soziale Beziehungen – soziales Kapital genannt – seien ausschlaggebend für unser Wohlbefinden, sagt Eduardo Wills Herrera, ein kolumbianischer Professor und Forscher. Der Vergleich unter den Staaten auf der Erde miteinander sorgte doch für einige Überraschungen. Sogenannte Staaten der „ersten" Welt sind nicht immer an der Spitze dieser Global Happiness. Voraussetzung zur Zufriedenheit sei aber natürlich die Deckung der materiellen Bedürfnisse.

Der Weltgesundheitsbericht der UNO zeigt, dass Demokratie, Sicherheit, politische Beteiligung und gute Regierungsführung Menschen zufriedener mache. Auf der Glücks-Rangliste landen daher nur Länder mit starken demokratischen Institutionen auf den vordersten Plätzen, so zum Beispiel die skandinavischen Länder und die Schweiz. Der alternative Happy-Planet Bericht enthüllt jedoch, dass dieses Glück auf Kosten der Umwelt geht: Es sei Glück auf Pump, weil der Ressourcenverbrauch dieser Länder zu hoch sei.

Der kleine Himalaya-Staat Bhutan geht einen neuen Weg  und hat das Bruttonationalglück in seiner Verfassung verankert. Auch Costa Rica gewichtet Glück und Nachhaltigkeit höher als blosses Wirtschaftswachstum.

Unsere Schülerinnen und Schüler schätzten Liechtenstein und ihre persönliche Situation als glücklich ein. Auf einer Skala von 1-10 (1- sehr unglücklich bis 10 super-glücklich) trafen sie sich bei ca.8.5, was dem europäischen Durchschnitt entspricht.

Nach der sehr informativen Führung liessen wir den Tag in der Schule wieder ausklingen. Es wurde fertig gebastelt, Fussball gespielt und Pizza gegessen. (RL)

„Nachhaltiges Glück ist Glück, das zu persönlicher, gemeinschaftlicher und globaler Zufriedenheit und Wohlbefinden beiträgt und nicht andere Menschen, die Umwelt oder kommende Generationen schädigt." Catherine O'Brien, Bildungswissenschaftlerin, Kanada