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Vortrag Solidaritätstag Tansania

23. Dezember 2016

Am Donnerstag den 01.12.2016 berichtete Johannes Rauch, einer der Mitbegründer der Eine Weltgruppe Schlins/Röns, auch den vierten Klassen der OST vom Projekt im Hochland von Tansania.

Bei diesem Vortrag ging es darum, auf welche Weise den Menschen in dieser Region geholfen wird und mit welchen Problemen sie dort zu kämpfen haben.

Die Kinder müssen beispielsweise zwei Kilometer zu Fuss gehen, um bei der Quelle Wasser zu holen. Sie transportieren es auf dem Kopf getragen und es wiegt bis zu zehn Kilo!

Die Häuser sind sehr einfach gebaut und viele sind bereits zerfallen. Einige konnten bereits mit Lehmziegeln neu gebaut werden.

In diesen Dörfern gibt es viele Waisenkinder, weil die Eltern an Krankheiten wie Aids sterben. Diesen Waisen wird eine Schulbildung ermöglicht.

Wenn die Kinder überhaupt eine Schule besuchen dürfen, müssen sie einen sehr weiten Fussweg gehen – sie freuen sich allerdings darauf und sind stets motiviert. Es kommt oft vor, dass sie sich bereits ein paar Hefte nicht leisten können und daher zu Hause bleiben, da sie dafür selbst aufkommen müssen.

Johannes Rauch und sein Team unterstützt die dort aufgebaute NGO zum Beispiel Wasserleitung über mehrere Kilometer zu planen. Jetzt gibt es Brunnen in mehreren Dörfern, die die Menschen selbst instand halten. Die Leute gehen sehr achtsam mit dem Wasser um und verschwenden nichts davon.

Die Projektverantwortlichen und ebenso die alten Menschen im Dorf geben ihr Wissen den Waisenkindern weiter, da die Kinder elternlos sind.

Die älteren Burschen gehen oftmals nach Europa, um zu arbeiten und schicken das Geld nach dann nach Afrika, um ihre Familie zu ernähren.

Die OS-Triesen veranstaltet jedes Jahr einen Sponsorenlauf – wir freuen uns, dass wir damit zwei Projekte in Tansania finanziell unterstützen können. (4. Stufe OST)

 

Eindrücke der 3. Stufe OST:

Mir wurde durch diesen Vortrag bewusst, dass es wirklich Menschen gibt, die in solch schwierigen Situationen leben müssen. Es ist auch traurig, dass Kinder alleine aufwachsen und ihren eigenen Geschwistern helfen müssen, da ihre Eltern verstorben sind und deshalb keine Zeit für die Schule oder für die Ausbildung haben.

Mich hat es besonders überrascht, dass die Kinder, die in die Schule gehen, kilometerlange Strecken laufen, um ihrer Mutter oder Verwandten zu helfen, damit sie beispielsweise Medizin kaufen können. Ich finde es gut, dass Menschen dank der Brunnen nun frisches Wasser trinken können. Toll, dass wir für dieses Projekt den Sponsorenlauf laufen und den Menschen somit helfen. (Franco, 3c)

 

Durch den Vortag wurde mir bewusst, dass es Menschen auf der Erde gibt, die es nicht so gut haben wie wir hier in Liechtenstein. Dass sie kein Essen haben, kein Zuhause, keine Familie, dass sie auch krank sind und sterben, weil sie die Medikamente nicht bezahlen können.

Mich hat es besonders überrascht, dass es Organisationen gibt, die diesen Menschen helfen. Sehr überraschend ist für mich die Tatsache, dass das Geld, das wir beim Sponsorenlauf „erlaufen“, zur Gänze den Menschen in Tansania zugutekommt. (Olcay, 3c)

 

Eindrücke der 2. Stufe OST

Mich haben die Mädchen, die zusammen das Restaurant aufgebaut haben, beeindruckt, wie sie alles miteinander auf die Beine gestellt haben.
Ich finde es super, dass sie sich zusammenschliessen und sich gegenseitig beschützen und auch anderen Mädchen einen Platz zum Schlafen geben.
Ich könnte mir nicht vorstellen, dass meine Eltern nicht mehr leben. Das muss sehr schlimm sein. (André, 2c)

Ich fand spannend, dass die Mädchen so schwere Wasserlasten auf ihrem Kopf soweit tragen können. Ich stelle mir vor, dass das ganz schön anstrengend ist.
Ich bin froh, dass ich etwas für diese Kinder tun kann und ihr Leben somit leichter wird. Es war schön zu sehen, wie alle Kinder, nachdem die Wasserleitung ins Dorf gelegt worden war, auf das Wasser gewartet haben. (Joana, 2c)

Mich hat berührt, wie der Alltag dieser Kinder aussieht und wie viel sie arbeiten müssen.
Dass Kinder so viel am Kopf tragen müssen – sie können die Last nicht alleine hochheben – finde ich schlimm.
Ich bin froh, dass ich nicht so einen langen Schulweg habe. (Marvin, 2c)

Ich finde es traurig, dass die Kinder in die Schule gehen möchten, aber nach einer Woche nicht mehr kommen, weil sie sich keine Schuluniform, kein Heft und Bleistift leisten können.
Es ist sicher schwierig, dass das Mädchen die Mutter verloren hat und somit auf ihre Geschwister schauen musste. (Lisa, 2c)

 

Eindrücke des IK DaZ

The man, Hannes Rauch, is good because he helps other people in africa who need help. When I saw the presentation, i started to think how this people can laugh even their life is so hard. For example walking lots of kilometerst o get some water and food.

In my opinion this people have a brave charakter. It`s good to know that other people discover to help tansania. (Hannah, IK DaZ)

Schade, dass die Medizin so viel kostet und die Leute es sich nicht leisten können. Es bedrückt mich, dass viele Kinder ohne Mütter leben müssen, ohne dass ihnen jemand hilft.

Sehr positiv finde ich, dass die Kinder nun Brunnen in den Dörfern haben. (Sherin, IK DaZ)

Der Vortrag war sehr interessant. Ich bin glücklich, dass ich den Menschen helfen kann, weil sie Hilfe brauchen. Jetzt weiss ich besser, wie die Situation in Tansania ist. (Chiara, IK DaZ)

Ich finde es gut, wenn anderen Menschen geholfen wird. Die Idee mit dem Wasser ist sehr gut! (Denys, IK DaZ)

Eine sehr gute Haltung ist das, wenn Menschen, die es brauchen, geholfen wird! (Ellen, IK DaZ)

Form e it was very interesting, because when kids are going to get some water or try to carry heavy things , they are very strong.

In my idea Africa is just the same as my homeland, the Philippines, because some of the kids are doing exactly the same. I appreciate what are people doing for making their life in africa better. (Alina, IK DaZ)

 

Eindrücke der 1. Stufe OST

Wir, die 1b der OST, fanden die Projektpräsentation von Herrn Rauch sehr spannend. Wir haben einiges über das Leben in Tansania erfahren und waren bedrückt, mit welchen Problemen die Menschen dort zu kämpfen haben. Ihnen geht es leider nicht so gut wie uns. Wir freuen uns schon, dass wir den Menschen mit dem Geld des Sponsorenlaufes helfen können. (Schüler, 1b)

Die Kinder in Tansania sind sehr selbständig, weil oft ihre Eltern verstorben sind. Beim Vortrag hat uns Hannes Rauch die Augen geöffnet. Dass wir den Menschen durch unseren Sponsorenlauf helfen, gibt uns ein tolles Gefühl. (Giulia und Sereina, 1a)

In Tansania gibt es viele Menschen, die schwer krank sind. Viele Kinder leben mit ihren Grosseltern und müssen alleine für ihre Geschwister sorgen. (Joana und Sabrina, 1a)

Wir sahen ein Video, wie ein 8-jähriger Junge 20 Liter Wasser alleine auf dem Kopf trägt. Die Kinder in Tansania müssen zum Teil schwer arbeiten, sich selber versorgen und viele Familien haben kein Geld für benötigte Medizin. Wir finden es gut, dass die WST den Kindern hilft. (Caroline und Viviana, 1a)

Um Wasser zu holen, müssen Kinder weit laufen und schwere Lasten tragen. Teilweisen müssen sich die Kinder, weil sie elternlos sind, selber versorgen und sich um die Geschwister und Grosseltern kümmern. (Lea und Aida, 1a)