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Upcycling

Veröffentlicht am 27. April 2021

Wir, die 4c Klasse der Oberschule Triesen, bekamen Anfang März 2021 den Auftrag, uns über verschiedene Upcyclingprojekte im Internet schlau zu machen.

Upcycling ist eine Form der Wiederverwertung, bei dem Müll oder scheinbar unbrauchbare Dinge in etwas Neues verwandelt werden. Im Gegensatz zum Recycling, bei dem das Ausgangsmaterial oft an Wert verliert, steigert man beim Upcycling den Wert des Ursprungsmaterials.

Nehmen wir das Beispiel Papier: Wenn dieser Stoff wiederverwertet wird, entsteht daraus zwar neues Papier, das ist dann aber weniger weiss und glatt als frisches Papier. Deswegen wird es entweder nur zu Klopapier verwertet oder wird als qualitativ schlechteres Papier zu einem günstigeren Preis verkauft. Deswegen nennt man „Recycling“.

Beim Upcyling (up = Englisch für hoch) hingegen steigert man den Wert des Ausgangsprodukts, weil man es in etwas Neues, Besonders verwandelt. Der Wert wird zum Beispiel dadurch gesteigert, dass sich jemand bei der Herstellung des neuen Produkts sehr viel Mühe gegeben hat oder weil das neue Produkt nützlich ist! Beim Upcycling lassen sich beispielsweise alte Möbel oder Klamotten wunderbar wiederverwerten.

 

Geld­bör­se

Wir entschieden uns, zwei Geldbörsen aus Tetrapack zu fertigen. Anfangs dachten wir, dass dieses Projekt einfach ist, aber wir merkten direkt, dass es doch nicht so einfach war, weil einer unserer Tetrapacke sehr klein war und wir es kaum zu falten brachten. Teilweise orientierten wir uns noch an einem YouTube - Video, dass uns sehr weiterhalf. Schlussendlich brachten wir trotz kleinerer Schwierigkeiten 2 schöne Geldbörsen zustande. Wir persönlich würden aber nicht mit so einer Geldbörse einkaufen gehen, weil es einfach komisch aussehen würde! (Anna-Lena Beck und Isaro Verdicchia)

Buch als Geheimversteck

Meine Kollegin Catarina gestalteten ein Buch zu einem Geheimfach um. Zuerst mussteten wir bei der 40sten Seite einen grossen Teil der Seiten mit einem Messer auf- und wegschneiden, damit eine Mulde entstand. Anschliessend klebten wir alle Seiten auf der Seite des Buches zusammen und gestalteten schlussendlich unser Produkt - fertig war unser Geheimversteck. Wir konnten durch dieses Projekt sehr viel lernen.  Dinge, auch wenn sie nicht mehr so schön sind bzw. nicht mehr gebraucht werden, sollten nicht weggeworfen, sondern upgecyclet werden! (Catarina Vidal Miranda und Laura Schurti)

Geflochtener Korb aus Altpapier

Jim und ich machten aus altem Zeitungspapier einen geflochtenen Korb. Wir falteten erst aus der Zeitung dünne Streifen. Nach dem Falten mussten wir die Zeitung ineinanderflechten. Es war schwierig, dass die Zeitungstreifen schlussendlich zusammenhielten. Aber am Schluss ging es sehr gut. Dieses Projekt brauchte sehr viel Konzentration und Geduld, aber es lohnt sich, weil man etwas für die Umwelt macht und man auch Geld spart. Cool – jetzt haben wir eine nützliche Aufbewahrungsbox… (Jim Beusch und Vivian Bolter)

Ein­kaufs­beu­tel

Für diese Einkaufstasche brauchte ich nicht mehr als ein altes T-Shirt. Dafür musste ich zwar das T-Shirt etwas „verunstalten“, aber schlussendlich ging es ja um das Endprodukt. Es war ein relativ einfaches „Projekt“. Ich musste zum grössten Teil schneiden und zum Schluss noch grafisch designen… (Christian Matt)

Schwimmlicht aus Korken und Konserven

Ich fing damit an, dass ich den Korken verkleinerte. Danach machte ich mit einem „Japanmesser“ ein Loch in jeden Korken und steckte, nachdem ich einen „Stern“ aus der Teelichthülle ausgeschnitten hatte, die Sternspitzen vorsichtig in die Korkteile. Abschliessend füllte ich eine Schale voll Pflanzenöl, setzte mein Schwimmlicht vorsichtig ins Öl und zündete es an. Es funktionierte einwandfrei. (Laurin Mannhart)

Geschenktüte aus alten Prospekten

Rümeysa und ich bastelten aus alten Zeitungen einfache Geschenkstüten. Zuerst kümmerten wir uns um den Boden, für den wir stabileres Papier verwendeten. Danach bastelten wir die Griffe. Dann falteten wir die Tüten und klebten das Papier anschliessend in die von uns gewünschten Formen zusammen. (Debora Fabiano und Rümeysa Karaca)

Gläser aus Flaschen

Unser Upcyclingprojekt war, aus einer leeren Glasflasche ein Trinkglas zu machen. Als Erstes schauten wir, was für Materialien man dafür benötigt. Nachdem wir angefangen hatten, bemerkten wir, dass uns ein wichtiges Material fehlt – nämlich der Glasschneider. Wir recherchierten über eine andere Methode, um das Glas zu `durchschneiden` und sahen ein Video, bei der eine Methode gezeigt wurde, wo man nur ein Garn, Spiritus, Feuer und kaltes Wasser benötigt. Da wir keinen Spiritus hatten, entschieden wir uns Desinfektionsmittel anstatt Spiritus zu verwenden. Wir arbeiteten im Freien, um keine Giftgase einzuatmen. Zuerst tunkten wir das Garn mit Desinfektionsmittel und liessen es ein wenig sitzen. Nach kurzer Zeit nahmen wir das Garn aus dem Desinfektionsmittel und wickelten es genau auf die Höhe der Sektflasche, wie hoch wir dann unser Trinkglas haben wollten. Nachdem wir es an die gewünschte Stelle gewickelt hatten, zündete ich das Garn an und drehte die Flasche, sodass die Hitze überall um die Flasche ging. Bevor die Flamme ausging, schütteten wir kaltes Wasser auf die Flasche, sodass es nicht zerbrach. Der erste Versuch funktionierte nach kurzer Zeit, eine weitere Flasche zerbrach leider und der letzte Versuch ging leider daneben. (Lucy Kalberer und Rafaela Vidal Miranda)