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Zukunftstag OST

Veröffentlicht am 18. November 2021

Am Zukunftstag haben Mädchen und Jungen die Gelegenheit, ihre Mutter, ihren Vater oder eine andere Bezugsperson, wie die Nachbarin, den Onkel oder die Mutter einer Schulkollegin zur Arbeit zu begleiten. Am 11. November 2021 war dies der Fall – fast alle Erst- und Zweitklässler begleiteten ein Familienmitglied bzw. jemand Bekannten zur Arbeit und lernten somit verschiedene Arbeitsfelder kennen.

Das Umfeld spielt eine grosse Rolle bei der Entscheidung, welchen beruflichen Weg junge Menschen einschlagen. Der Zukunftstag will – wie sein Name schon sagt – die Zukunft gestalten. In der 6. Schulstufe empfahlen wir den Schüler/innen und Eltern, dass ihre Söhne und Töchter einfach mal einen Arbeitsalltag kennenlernen sollen. Die Zweitklässler/innen hatten auch die Möglichkeit, „die Seiten“ zu wechseln - dadurch lernten sie untypische Felder und Lebensbereiche kennen und machten somit Erfahrungen fürs Leben. Auf diese Weise können sich Horizonte öffnen. (ES)

Schülerbericht:

Am 11.11.2021 begleitete ich im Rahmen des Zukunftstag meine Mutter zur Firma Schoeller Textil nach Sevelen. Der Textilhersteller ist auf die Produktion von Textilien spezialisiert. Gleich am Morgen holten wir den Wagen, der mit viel Stoff beladen war. Wir schauten uns die sogenannte Laufkarte an, wo alle Informationen über die Stoffe aufgelistet waren. Danach kontrollierten wir die Artikelnummer, die Farbnummer und die Stucknummer und holten daraufhin eine Vorlag von diesem Stoff. Da alles korrekt war, konnte meine Mama anfangen, die Anfangsmuster zu schneiden, ich schrieb die Artikel-stucknummer an. Anschliessend massen wir jede 15 Meter Stoffbahn ab und untersuchten mit dem Farbmessgerät den Farbton. Wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter den Stoff immer genau anschauen müssen, ob er verunreinigt ist bzw. ob ein Webfehler besteht. Das Stoffmuster muss immer am Anfang, in der Mitte und am Ende die Muster abgeschnitten und später allfällige Fehler in der Laufkarte eingetragen werden. Auch die Breite und die Länge (Kett, Schuss, Gewicht) und die Dehnung wurde aufgeschrieben. Wenn die Partie fertig ist und alles in Ordnung ist, gehen all die Muster in die Färberei. Wenn es viele gröbere Mängel gibt, wird dieses Muster dem Chef vorgelegt. Ich fand den Tag super, weil ich zum ersten Mal in dieser Firma war und weil ich sah, was meine Mutter täglich macht. (Chiara Pereira Novais, 1c)

 

Schülerstatements:

Am Zukunftstag begleitete ich meinen Papa zur Baustelle nach Schaan. Ich durfte beispielsweise unter Aufsicht meines Vaters selbst den Kran bedienen und ölte auch einige Schalungen ein, bevor sie an die richtige Stelle befördert wurden. Ich fand den Tag super, weil ich Kran fahren durfte und ich selbst aktiv auf der Baustelle mithelfen durfte. (Lara Büchel, 1c)

Ich besuchte meinen Vater, den Firmengründer von der Webagentur ICS in Triesen. Ich erfuhr, dass eine Lehre als Informatiker, die mich sehr interessiert, 4 Jahre dauert. Cool fand ich, dass ich bei meinem Computer Updates selbst durchführen konnte. Es war sehr spannend, weil mich der Bereich Informatik interessiert und weil ich etwas lernen konnte. (David Kindle, 1c)

An diesem Tag entschied ich mich, meine Mutter in die Primarschule Triesen zu begleiten. Ich half meiner Mama, alles vorzubereiten. Grossteils schaute ich zu, wie die Schüler/innen arbeiten. Es war interessant – ich konnte mal aus der „Lehrerperspektive“ sehen, wie sie sich verhalten. Den Zukunftstag fand ich super, weil ich mich nicht gross anstrengen musste. (Xander van Steijn, 2b)

Ich begleitete meinen Vater in das Cafe Santana in Triesen. Die meiste Zeit beobachtete ich meinen Papa, aber Geschirrspülen und Abräumen durfte bzw. musste ich natürlich selbstständig erledigen. Interessant war, was für Personen im Cafe waren. Den Zukunftstag fand ich super, weil wir schon jetzt in der 2. Klasse die Möglichkeit haben, in die Berufswelt reinzuschnuppern. (Yasar Erköseoglu, 2a)

Ich begleitete meinen Vater in die Primarschule nach Mauren. Ich konnte den 5. Klässlern bei ihren Aufgaben helfen - sie machten Vorträge von ihren Traumjobs. Das fand ich spannend und es war interessant, wie der Unterricht vorbereitet wurde. Der Zukunftstag war cool, weil ich nicht in die Schule musste und weil es etwas Neues war. (Lina Marxer, 2a)